Popmusik für Selbsterfahrende

August 29, 2008 von lolin

Rosenstolz-Lieder sind vertonte Bilder von den eigenen Füßen.

Zur Ewigkeit der Wüste

August 24, 2008 von lolin

Was durchbricht der Wüste makelloses
Zeiten überdauernd törendes Gesangesrauschen?
Ist es des Sandes leise flüsternd Rieseln,
den der Wind in Wirbeln über Dünenkanten haucht?

Was zerstört der Hügel flügelförmig
stet doch richtungslos geflossne Auf-und-Ab-Konturen?
Sind es der Hitze tänzerische Wellen,
die das Auge sich in Lug und Trug verirren lassen?

Ach, ich glaub, ich weiß,
es ist das Taumelkraut…

…das sich so kühn und frech
in tödlich karger Ödnis
Leben raubt vom Wind
und auf der Wüste hopsend
sagt: “Ewig?
Kann ich auch!”

The truth about drinking

August 24, 2008 von lolin

Dorothy/Michael: „Why do you drink so much?“

Julie: „Because it’s not fattening… and it’s not good for me. How many things can you say that about?“

aus: Tootsie (Sydney Pollack, 1982)

Ein-Satz-Bloggen

Juli 14, 2008 von lolin

… muss ich wohl für mich entdeckt haben.

Kann man schlecht widersprechen

Juli 14, 2008 von lolin

Man kommt zu sich selbst selten zu spät.

Beccas Bonmots I

Juli 3, 2008 von lolin

„Ich habe keinen Sexualpartner vorliegen.“

Fragwürdig

Juni 29, 2008 von lolin

Bin ich erwachsener geworden oder nur komplizierter?

Kafka

April 28, 2008 von lolin

„Das Buch als Axt für das gefrorene Meer in uns.“

(Franz Kafka)

Lalala

Januar 20, 2008 von lolin

Ich höre Minimalmusik, weil ich Platz brauche.

Alle Jahre wieder und doch so anders – Drama in einem Akt

Dezember 26, 2007 von lolin

Personen:
ehemaliger Mitschüler A
ehemaliger Mitschüler B
meine Person
andere Kneipenbesucher

Zeit:
23. Dezember 2007 21:00

Ort:
Das alljährliche inoffizielle – aber aus diesem Grund meist gut besuchte, da entspannte – Klassentreffen von Absolventen diverser Überlinger Schulen findet statt, in einer bekannten Kneipe, in der alle den Teil ihrer Jugend gelassen haben, an den man sich gerne erinnert

1. Akt:

Beim Aufgehen des Vorhangs ertönt Kneipenlärm.

Die drei Hauptpersonen sind trotz der Menschenmassen die bislang einzigen Anwesenden ihres Abschlussjahrgangs. Sie befinden sich aufgrund des erwarteten Andranges seit 18:00 in der Schankstube und infolgedessen schon in fortgeschrittenem alkoholisierten Zustande. Man lehnt sich (noch) locker an den Tresen, die Herren stehen jeweils zur Rechten und Linken der Dame.

ehemaliger Mitschüler A: Hm, was glaubt ihr, wer noch so von unserer Stufe kommt?

Man nennt mehrfach Namen, denen sofort Kommentare folgen wie „Nein, der/die ist verheiratet/ausgewandert/mit Kindern gesegnet/verschollen/ u.ä.“.

Nach kurzer Zeit verfallen alle in Schweigen und starren ins Bier.

ehemaliger Mitschüler B (stöhnend, sich eine Hand in den Rücken stemmend): Oh, nächstes Jahr komm ich noch früher. Dann krieg ich wenigstens noch nen Sitzplatz.

Vorhang fällt.

ENDE